DASL

DASL Landesgruppen: Berlin-Brandenburg

Landesgruppe Berlin-Brandenburg

Wer wir sind

Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e. V. (DASL) ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, die auf den Gebieten des Städtebaus und der Landesplanung in der praktischen Planung oder der Forschung durch besondere Leistungen hervorgetreten sind.

Die Institution geht zurück auf die 1922 gegründete Freie Akademie des Städtebaus und hat sich 1946 unter dem heutigen Namen konstituiert. Die Akademie ist in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins organisiert und hat ihren Sitz (Bundesgeschäftsstelle) in Berlin.
Weitere Informationen zur Arbeit der DASL auf Bundesebene finden Sie unter https://dasl.de/.

Die Zahl der Mitglieder der DASL ist satzungsgemäß bundesweit auf 400 beschränkt. Die Mitglieder sind in sieben Landesgruppen organisiert. 44 Mitglieder gehören der Landesgruppe Berlin-Brandenburg an, die in der Hauptstadtregion aktiv ist. Mitglieder, die das 65. Lebensjahr überschritten haben, werden auf die genannten Zahlen nicht angerechnet.

Die Mitglieder der Landesgruppe arbeiten in zwei Bundesländern mit sehr unterschiedlichen raumstrukturellen Bedingungen, Entwicklungsdynamiken und Aufgaben für die räumliche Planung. Die Landesgruppe ist bestrebt, in ihren Aktivitäten wichtigen Themen und Aufgaben in Stadtentwicklung und Landesplanung beider Länder Raum zu geben. Die Landesgruppe versteht sich vorrangig als Ort des informellen Austausches und der Meinungsbildung zu planungsfachlichen Problemen und Aufgabenstellungen sowie zur Reflexion des Aufgaben- und Selbstverständnisses der Planenden. Dazu führt sie Fachveranstaltungen, Exkursionen und Mitgliederversammlungen durch. In zeitweilig tätigen Arbeitsgruppen werden zu spezifischen Themenstellungen Positionen formuliert.

Die Berufung als Mitglied der DASL erfolgt auf Vorschlag einer Landesgruppe durch das Präsidium unserer Akademie.
Von der Mitgliederversammlung der Landesgruppe können Gäste vorgeschlagen werden, die sich durch besondere berufliche Qualifikation auszeichnen und grundsätzlich für eine spätere Berufung geeignet erscheinen. Sie werden zu den Arbeitstagungen der Landesgruppe eingeladen und können an ihren Arbeitsgruppen teilnehmen. Sie sollen sich durch aktives Mitwirken in die Arbeit der Landesgruppe einbringen. Über einen Berufungsvorschlag an das Präsidium beschließt die Mitgliederversammlung der Landesgruppe.

Die Landesgruppe Berlin-Brandenburg trifft sich in der Regel viermal jährlich zu fachlichen Veranstaltungen in Berlin, Potsdam oder anderen Orten Brandenburgs. Zunehmend nutzen wir die Möglichkeit von Videokonferenzen. Mindestens einmal im Jahr nutzen wir die Fachveranstaltungen zur Durchführung anschließender Mitgliederversammlungen. Eine jährliche Exkursion (in der Regel zu einem Ort innerhalb der Hauptstadtregion) ergänzt das Angebot.


Geschäftsordung der Landesgruppe

(Sprachlich angepasste Fassung: Vorgenommene redaktionelle Änderungen stehen unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung)

Geschäftsordnung Landesgruppe Berlin-Brandenburg


Aktuelle Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe „Stadt und Land zusammendenken“

Die AG steht im Kontext der (landesgruppen-übergreifenden) inhaltlichen Vorbereitung auf die Jahrestagung 2022 in Berlin, die an die Gründung der Akademie 1922 erinnern wird. Inhaltlich soll sie auf den Beitrag der Stadt- und Landesplanung zu verschiedenen Aspekten der gesellschaftlichen und räumlichen „Transformation“ ausgerichtet sein, die angesichts aktueller Krisenerscheinungen notwendig ist.

Die AG will konkrete Projekte zur Entwicklung eines produktiven Verhältnisses von Stadt und Land identifizieren und diskutieren, die bereits heute Konzepte der Zukunft vorwegnehmen. Diese sollen für eine Darstellung im Rahmen der Jubiläums-Jahrestagung aufbereitet werden.

Ansprechpartner: Friedemann Kunst

Temporäre Arbeitsgruppe „Impulse für die Boden- und Liegenschaftspolitik in der Metropolregion“

Vor dem Hintergrund der Arbeit der AG „Bodenpolitik“ der Bundesebene der DASL und angeregt durch die Erarbeitung „Bodenpolitischer Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2021“ beabsichtigt die AG eine kritische Bestandsaufnahme der regionalen Boden- und Liegenschaftspolitik. Mit Blick auf die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Herbst 2021 sollen Empfehlungen zur Änderung der gegenwärtigen Praxis formuliert sowie Reformvorschläge auf Bundesebene mit besonderer Relevanz für die Hauptstadtregion identifiziert werden.

Ansprechpartnerinnen: Elke Plate und Ricarda Pätzold