DASL
Termin

1922-2022: 100 Jahre DASL – Ein Rückblick

  • vom 16.09.2022 bis 18.09.2022
  • Veranstaltungsort: Berlin

Im Zentrum der Tagung zum 100. Jahrestag der DASL stand die Frage nach der Verantwortung der Raumgestaltenden zu Beginn einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformation. Sie ist erforderlich angesichts der Auswirkungen einer Lebensweise, in welcher die Natur vorwiegend als Rohstofflieferant betrachtet wird und die auf der Extraktion von Ressourcen und dem ständigen Wachstum von Warenproduktion beruht. Die gravierenden Konsequenzen für Klima, Biodiversität, aber auch gesellschaftlichen Zusammenhang sind die sich seit Jahren überlagernden Krisen. Welche Konsequenzen ergeben sich für eine Raumplanung, die ein integratives Verhältnis zwischen Mensch und Natur anstrebt?

 

In Beiträgen zu vier Panels am Freitag sollten zunächst eine Lagebestimmung erfolgen – auch im internationalen Kontext, in dem sich diese Transformation vollziehen muss. Dabei geht es um die Neubestimmung von Exzellenz als systemischer Kompetenz über rein fachliche Kompetenz hinaus und über die Chancen für ein an Resilienz orientiertes Handeln. Weitere Themen in den folgenden Panels waren u.a.

  • die Entwicklung von normativen Zielen und Maßstäben auf lokaler und regionaler Ebene, denen ein Verständnis von Raumentwicklung als Teil von Kulturraumentwicklung zugrundeliegt und das „Programm“ der räumlichen Planung für die Transformation.
  • das veränderte Selbstverständnis der Disziplin über die verschiedenen Generationen hinweg.

 

Auf diese Fragen wurden am zweiten Tag Antworten gesucht. Die Landesgruppen haben ihre Pionierstrategien vorstellen.


Vorbereitender Bericht zur DASL Jahrestagung 2022

Der Vorbereitende Bericht sammelt die Beiträge der DASL Landesgruppen und deren Mitglieder. Er enthält die Beiträge der acht Landesgruppen der Akademie zu Hoffnung vermittelnden Pilotprojekten nachhaltiger Transformation.

 

 

Förderung: Der Bericht wird im Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)/ Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert.

 

 

 


© manuel frauendorf fotografie, Berlin